| Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Meßnerskreith |
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Den Anstoß hierzu gab der Königlich Bay. Staatseinnehmer Philipp Ochsenreuther. Ein Rechnungsbuch für den Kassier, das im Gründungsjahr 1873 angelegt worden ist und noch vorliegt, enthält wichtige Hinweise über die Mitglieder, sowie über die Einsätze und Veranstaltungen, die im ersten Viertel des Bestehens der FFW Meßnerskreith stattgefunden haben. Es dauerte kein halbes Jahr, als bereits am 08.01.1874 die erste zweirädrige Saug- und Druckspritze in Betrieb genommen werden konnte.
Die ersten Einsätze Am 23. August 1874 wurden an den Schneidermeister Kellner 30 Gulden als Fahnenmacherlohn ausbezahlt. Somit steht fest, dass die erste Fahne bereits nach einem Jahr den Mitgliedern der Feuerwehr zur Verfügung stand. Den ersten Einsatz leistete die FFW Meßnerskreith am 22.September 1878, als sie zur Brandbekämpfung nach Leonberg alarmiert wurde. 1883 musste die Wehr zweimal nach Burglengenfeld, 1884 einmal nach Stocka ausrücken, 1904, im Juni, war in Maxhütte ein Brand zu bekämpfen. 1908 rüstete man sich mit einer Handdruckspritze mit Stelleiter aus. Fahnenweihe Das Jahr 1911 brachte am 23. Juli die erste Fahnenweihe. 17 Vereine wurden eingeladen und Fahnenjunker und Festjungfrauen bestimmt. Was dieses Fest für einen Verlauf nahm konnte nirgends mehr festgestellt oder nachgelesen werden. Einsatz der neuen Motorspritze In einem Protokoll vom 4.August 1929 ist zu lesen: "Durch Anregung des Kommandanten Gg. Niedermeier und durch Zustimmung des löblichen Gemeinderats wurde am 01. August 1929 eine Motorspritze von Herrn Alois Obauer, Burglengenfeld angekauft. Die Motorspritze wurde am 04. August, wo auch gleich eine Feuerwehrübung stattfand, übernommen. Bei dem Brand durch einen Blitzschlag in Meßnerskreith bei Herrn Kameraden Bukeley fand die Motorspritze ihre erste Verwendung schon vor der Übernahme." Am 14. April 1958 wurde eine neue Motorspritze angeschafft. Diese Spritze ist, dank der Pflege der Maschinisten, noch heute betriebsbereit. Es handelt es sich um eine Tragkraftspritze TS 8/8 der Firma Magirus mit VW-Motor. Die Spritze wurde mit einem Tragkraftspritzenanhänger transportiert, der von einem Traktor oder LKW gezogen wurde. Die Feuerwehr im 3.Reich Im Dritten Reich wurden keine Vereinsfeste gefeiert, aber dafür wurde in jeder größeren Gemeinde mindestens einmal im Jahr ein Umzug gemacht. In dieser Zeit wurde aus dem Kommandant auch der Wehrführer, die Feuerwehren wurden umgruppiert und neuen Aufgabenbereichen zugeführt, es sollten neue Uniformen und neue Dienstgrade eingeführt werden. 1939 kam es zu folgendem Erlass: "Laut Reichsgesetz vom 27.11.1939 sind die Feuerwehren mit dem gesamten Vermögen und Liegenschaften, Rechten und Pflichten in die Gemeinden einbezogen worden. Die Wehr hat als Verein zu bestehen aufgehört und trägt den Charakter als technische Polizeihilfe. Für sämtliche Zahlungen, Neueinrichtungen und Neuuniformierung hat die Gemeinde aufzukommen." Dieses Gesetz haben die Meßnerskreither aber dahingehend missachtet, dass die Vereinskasse nicht durch die Gemeinde eingezogen wurde. Bereits im Jahr 1945, am 08. April, fand eine Übung mit weiblichen Kräften statt. Im Jahr 1949 wurde von der Gemeinde der Bau eines neuen Gerätehaus in Rappenbügel genehmigt, welcher 1951 augeführt wurde. Die erste Leistungsprüfung Am 29. September 1963 konnte das erste Mal eine Gruppe eine Leistungsprüfung ablegen und bereits am 10. November 1963 legte die 2. und 3. Gruppe diese Prüfung ab.
Diese Reihe wurde bis heute erfolgreich fortgesetzt. Ein TSF für die FFW Meßnerskreith Ein lang ersehnter Wunsch ging am 29.11.1964 in Erfüllung. Das sehnlich erwartete Ziegler Tragkraftspritzenfahrzeug vom Typ Ford Kastenwagen FK 1250 konnte übernommen werden. Bürgermeister Gierl übergab in Anwesenheit von über 50 Aktiven den Schlüssel für das neue Fahrzeug an den Kommandanten Gluth. Das neue Fahrzeug wurde am Sonntag den 13.12.1964 durch geistlichen Rat Schiekofer, Studienprofessor an der staatlichen Mittelschule Regensburg, eingeweiht. Kommandant und Kreisbrandmeister Gluth konnte hierzu 1. Bgm. Gierl, 2. Bgm. Breitfelder, die Stadträte Fischer und Möslinger, die Vorstände der FFW Winkerling sowie die Vertreter der Lieferfirma Ziegler begrüßen. Er dankte im Namen der Wehr dem Bürgermeister und Stadträten für das Verständnis und erklärte, dass damit die Einsatzbereitschaft der Wehr entscheidend erhöht wurde. Ein neues LF 8 für die Wehr
Das derzeitige Gerätehaus Der Bau eines neuen Gerätehaus wurde bereits im Mai 1975 ins Auge gefasst und am 10.5.1975 stellte man wegen diesem Vorhabens einen Antrag an den Stadtrat. Am 24.06.1978 fing man mit diesem Vorhaben an. In zwei Jahren Bauzeit entstand unter der Leitung von Kommandant Konrad Schindler das jetzige Grätehaus. 76 Männer der FFW Meßnerskreith haben hierbei über 2500 Stunden an Eigenleistung eingebracht. Der Kommandant hat mit dem Feuerwehrhausbau sich und allen Mithelfern ein Denkmal gesetzt. Dadurch wurden zigtausend von Mark gespart. Der Verein hat mit dem Bau dieses Hauses nicht nur einen Unterstellraum für das Auto und Geräte geschaffen, sondern auch die Möglichkeit für theoretische Schulungen und die zahlreichen Sitzungen des Verwaltungsrates und der Festausschüsse. Die Einweihung des neuen Gerätehauses Die Einweihung des neuen Gerätehauses war am 01.06.1980. Vor den Fahnenabordnungen der anwesenden Vereinen und Nachbarwehren, dem MdL Manfred Humbs, Ing. Herbert Perey, KBI Fritz Schmidt, sprach der Vertreter des 1. Bürgermeisters Huber Humbs die Begrüßungs- und die Glückwunschworte. Ein heftiger Platzregen störte die Veranstaltung.
Das derzeitige Löschfahrzeug - LF 16 / 2000 Seit Anfang Juni des Jahres 2001 verfügt nun die FFW Meßnerskreith über ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/2000 der Firma Iveco-Magirus . Um den steigenden Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden und um schnelle Hilfe leisten zu können war diese Neuanschaffung nicht zu vermeiden. Dieses neue Fahrzeug leistet nun seit dem 03. August 2001 offiziell seinen Dienst und die neue Ausrüstung hat sich bereits bei einigen Einsätzen bewährt. Mehr über das neue Fahrzeug gibt es in der Rubrik "Fahrzeug". Umbau des Gerätehauses Im Jahre 2001 wurde durch die Stadt Maxhütte-Haidhof und die Führung der Wehr der Umbau unseres Gerätehauses genehmigt. Bald wurde mit den Arbeiten begonnen, bis ins Jahr 2004 wurde am Gerätehaus angebaut und aufgestockt. Schließlich konnte man dann am 28.05.2005 die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses feiern. Weitere Informationen und Bilder erhalten Sie in der Rubrik "Gerätehaus " . Das derzeitige Mehrzweckfahrzeug Im Jahr 2007 fasste sich der Haushaltsplan anfangs relativ kurz. Neben den unendtehrlichen Dingen sollte doch dann ein Mehrzweckfahrzeug angeschafft werden. Nach langem Hoffen und Bangen war es dann soweit. Der Haushalt war genehmigt und die Detailarbeit begann. Daraufhin entschied man sich für einen 3,5 to Renault Master mit einem Furtner&Ammer Aufbau. Das Fahrzeug hat 124 PS und kann mit bis zu 8 Mann besetzt werden. Mehr über die Technischen Daten und die Beladung finden Sie unter „Fahrzeuge“.
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